Lagertag Numero 7 – Fischstäbli und Pommes

Nachdem zwei Küchenmitglider die Nacht unter freiem Himmel verbrachten und wunderbar viele Sternschnuppen gesichtet hatten, ging es am Morgen Schlag auf Schlag weiter mit dem Frühstück, welches vom Rest der Küchencrew gebracht wurde.

Wieder zurück im Lagerhaus ging es weiter mit 400 Fischstäbli anbraten, Gemüse schnetzeln, Pouletbrüste mit Cornflakes panieren und diese anbraten. Da wir am Morgen sehr fleissig waren, gab’s am Nachmittag eine kleine, wohlverdiente Siesta.

Für das Znacht durften wir beim Restaurant nebenan die Fritteuse benutzen. So waren die 15 Kilo Frittes (fast) im Nu frittiert.

Dies war leider schon mein letzter Tag im Lager. Vielen Dank an die fleissigen Küchenfeen, welche mir tatkräftig zur Seite standen. Sie bewiesen Ausdauer im Salat rüsten, Talent im Saucen herstellen und noch vieles mehr wie Suppen kochen und Dessert zaubern.

Zmorgen zwischen Alpenblumen

Frühstück:

Frühstück zwischen Bergblumen

Mittagessen:

Schnitzelbrot „Home Made“

Abendessen:

Fischstäbli

Spinat

Pommes

***

Coupe Dänemark

Schnitzelbrot Homemade

  • Pouletbrust
  • Corneflakes
  • Öl und Gewürze (Salz, Pfeffer und Paprika)
  • Parisette
  • Essiggurke
  • Tomate
  • Zwiebeln
  • Kräuterquarksauce mit frischen Kräuter

Öl, Paprika, Salz und Pfeffer mischen, die Pouletbrust damit marinieren. Die Cornflakes zerstossen und mariniertes Poulet darin wenden und fest drücken.

Das Poulet in heissem Öl anbraten.

Gemüse in Scheiben schneiden und Quark mit Gewürzen und frisch gehackten Kräutern mischen.

Parisette halbieren kurz im heissen Ofen toasten. Mit Quark, dem Gemüse und dem Poulet füllen.

Lagertag Numero 6 – Wanderung

Heute war das schönste Wetter der ganzen Woche und die Schar ging auf Wanderung. Für uns hiess das, dass wir am Morgen ein wenig Rambazamba hatten. Wie Sandwich schmieren und Lunch bereitstellen, aber danach konnten wir das wunderbare Wetter in vollen Zügen geniessen.

Am Abend brachten wir mit unserem „Chochibüsli“ Penne Pollo vorbei. Die fleissigen Wanderinnen verschlangen stolze 13 Kilo Teigwaren plus Poulet, Gemüse und Paprikarahmsauce. Somit waren sie gewappnet für die Nacht im Zelt.

Schoggi Banane

Mittagessen:

Lunch

Abendessen:

Penne Pollo

***

Schoggi Banane

und

Marshmallows auf dem Feuer

Lagertag Numero 5 – ZmoZmi

ZmoZmi heisst für die Küche immer einen entspannten Tag oder Einkaufen. So gingen wir auf Einkaufstour. Dummerweise entschied ich mich für einen kleinen Opel als Transportmittel. Im Coop hatten alle Bedenken, dass die 150 Liter Milch und das viele Gemüse nicht im Opel Platz haben. Mein Optimismus zahlte sich aus und wir füllten das Auto bis zum Dach. Kaum war der Kofferraumdeckel geschlossen, merkten wir, dass das Auto ein gratis Tuning bekommen hatte und wir unmöglich abfahren konnten. So musste halt doch das „Chochibüsli“ kommen und die Vorräte abholen.

Am Abend hatten die Kinder und natürlich die Leiterinnen Freude an den Faijtas und es wurde wieder mal grosszügig Ware vernichtet.

Faijtas-Party

Brownies-Party

Zmo Zmi

Abendessen:

grüner Salat

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Fajitas

***

Maltesers Brownies

Brownies für 1 Person:

5 g Butter
20 g Schokolade
10 g Zucker
0.2 Stück Eier
8 g Mehl
6 g Maltesers
Vanillezucker
Salz

Zubereitung:

Butter und Schokolade in einer Pfanne schmelzen und leicht abkühlen lassen.
Zucker Vanillezucker, Salz und Eier in eine Schüssel geben und alles zusammen hell rühren.
Schokolade, Butter und Mehl vorsichtig unterrühren und am Schluss die Maltesers beigeben.
Auf ein gefettetes Blech geben und Backen.

Backen: bei 180°C ca. 20 min

Lagertag Numero 4 – Cake Pops und Spaghetti

Heute war wieder viel los in unserer überschaubaren Küche. Wir hatten noch tatkräftige Unterstützung von Lorenzo bekommen, welcher gleich seine Tessinerwurzel mit einer leckeren Tomatensauce bewies. Aber auch Teamgeist war vom Küchenteam gefragt, wie zum Beispiel beim Abfüllen von der Asiatischen Gemüsepfanne. (siehe Foto)

Beim Abendessen merkte wir, dass die Cowgirls einen anstrengenden Tag auf der Ranch hatten. Sie hatten stattliche 9.5 Kilo Spaghetti und 15 Liter Sauce vertilgt. Damit nicht genug, das Ganze wurde noch mit 2 Kilo Reibkäse garniert.

Kidis am Spaghetti essen

Teamwork

Am Nachmittag hatten wir alle zusammen kleine süsse Cake Pops, man kann schon fast sagen gebastelt. Ich würde mal sagen das Ergebnis lässt sich durch aus Zeigen.

Cake Pops

Mittagessen:

Salat

***
Asiatische Gemüsepfanne

Abendessen:

Salat mit Rüebli

Spaghettiplausch
Spaghetti Carbonara und Spaghetti a la Lorenzo

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Cake Pops

Cake Pops für eine Person

  • Biskuit
  • 5 Gramm Butter
  • 5 Gramm Zucker
  • Salz
  • 5 Gramm Eier
  • 5 Gramm Mehl
  • 0.5 Gramm Backpulver
  • 7  Gramm Schokolade, geschmolzen
  • Cake-Pops
  • 2 Gramm Butter, geschmolzen
  • 3 Gramm Marmelade
  • 5 Gramm Couverture (oder Kuchenglasur)
  • Farbige Struessel
  • 1 Stück Spiessli

Zubereitung:

Butter, Zucker und Salz rühren bis sich Spitzchen bilden. Eier ganz langsam beigeben und rühren bis die Masse schön hell ist.

Das Mehl und Backpulver unter die Masse heben und am Schluss die geschmolzene Schokolade darunter ziehen. Die ganze Masse in eine gefettete Kuchenform geben.

Bei 200°C ca. . 20 Minuten backen und danach

Biskuit erkalten lassen. (kann gut einen Tag im Voraus gebacken werden).

Das Biskuit in feine Bröser zerkrümeln. Mit der Butter mischen und soviel Marmelade beigeben, dass sich aus dem Teig Kugeln formen lassen.

Die Couverture schmelzen und die Spiessliende rein tunken. Das Schokoladeende sofort in eine Teigkugel stecken und für min. 1 Stunde kühl stellen.

Währenddessen Couverture temperieren. Die kalten Kugeln in der  Couverture tunken und sofort mit Perlen oder Glitzer verzieren.

Lagertag Numero 3 – Selbst gemachte Maisburger

Zum Mittagessen haben wir die Gemüselasagne mit dem restlichen Cili Con Carne von gestern Abend aufgepept. Die Mädchen waren von Spiel und Spass so hungrig, dass sie ratzfatz alles leer gegessen haben. Aber Mamis keine Angst, alle waren satt. :)

Beim Znacht war dann die Rasselbande einwenig zurückhaltender, ob’s an den mit viele liebe gebratenen aber für die Meisten unbekannten Mais-Speckburger lag oder am Zvieri vom Nachmittag, dass ist nicht klar. Auf jedenfall können sich nun alle auf ein vulkanisches Dessert freuen und danach gibt’s sicherlich süsse Träume.

Zwei fleissige Küchenfeen


Mittagessen:

Mischmasch Salat

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Gemüselasagne

Abendessen:

Reis- und Bohnensalat

Mais-Speckburger mit Kräuterquarkdip

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Vulkanküchlein

Vulkanoküchlein


Maisspeck-Burger 1 Person:

0.1 Liter Milch-Wasser
40 Gramm Maisgriess
20 Gramm Speckwürfel
20 Gramm Eier
2 Gramm Zwiebel
30 Gramm Maiskörner
Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:
Milch-Wasser aufkochen mit Bouillon würzen. Den Griess beigeben und ca. 10 Minuten bei gelegentlichem Rühren köcheln lassen. Leicht auskühlen lassen.

Zwiebel fein hacken mit den Maiskörner, den Eiern und den Speckwürfeln unter den Maisgriess geben. Würzen.

Mit dem Glaceportionierer portionsweise Kugeln abstechen und in Bratbutter Burger raus braten.

Lagertag Numero 2 – Himbeertiramisu

Es ist wiedermal soweit und ich habe die grosse Ehre beim Blauring Buttisholz die Lagerteilnehmererinnen zu verköstigen. Damit auch aussenstehende miterlebe können, was es bei uns in Campra zum Schlemmern gibt, werde ich jeden Tag das Menü und ein paar Fotos posten.

Mittagessen:

Salat

***
Spätzlipfanne

Abendessen:

Salat

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Chili Con Carne

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Himbeertiramisu

Das von Suu kunstvoll dekorierte Tiramisuu



Himbeertiramisu 1 Person:

25 Gramm Mascarpone
25 Gramm Quark
25 Gramm Creme fraiche
7 Gramm Zucker
Vanillezucker
5 Gramm Himbeertoping
0.01 Liter Milch
4 Stück Biscuits
Himbeersirup

Zubereitung:
Mascarpone, Quark, Creme fraiche, Zucker und Vanillezucker zu einer geschmeidigen Masse verrühren.

Mit Himbeertoping abschmecken und am Schluss die Milch beigeben, die Masse darf nicht zu flüssig werden.

Biscuits mit Himbeersirup tränken in eine Form legen und die Masse darauf verteilen.

Zander auf Spinatbett

Beim stöbern im Internet bin ich auf der Website: www.milch.ch auf ein sehr ansprechendes Fischrezept gestossen. Das Rezept hat mich gleich so angesprochen, dass ich es ohne gross abzuändern nachgekocht habe. Der marinierte Fisch ist wirklich sehr lecker und leicht. Also ideal für heisse Tage.

In meinem Rezept habe ich frischen Spinat verwendet. Bei frischem Spinat ist es wichtig, dass er kurz (10 Sekunden, also wirklich kurz) ins kochende Wasser gegeben wird und danach sofort in Eiswasser, welches dann den Garprozess wieder stoppt. Mit diesem Vorgehen behält der Spinat sein intensives Grün. Wenn ihr ihn nicht blanchiert, wird er unappetitlich braun, was nicht schädlich ist, aber halt wirklich nicht zum Reinbeissen einlädt. Wenn euch das Blanchieren zu aufwändig ist, könnt ihr natürlich auch gefrorenen Blattspinat verwenden.

Rezept zum Drucken

Zutaten

Marinierte Fischfilets

Spinat blanchieren

Spinat blanchieren

Blanchierter Spinat

Marinierter Zander auf Spinatbett

Erfrischendes Power-Wasser

Die pure Erfrischung für heisse Tage.

Zutaten

  • 1 Liter Wasser
  • 2 Zweige Pfefferminze
  • 2 EL Heidelbeeren
  • 2 EL Himmbeeren

Anleitung

  1. Alle Zutaten in einen Krug geben und für 3 Stunden kühl stellen
  2. (Schneller gehts mit der Beigabe von Eiswürfel)

  3. Wenn das Wasser schön kalt ist: Einfach nur die Erfrischung geniessen
Erfrischendes Power-Wasser

Erfrischendes Power-Wasser

Passionsfrucht Torte mit Himbeerkern

Ich wollte eine Geburtstagstorte für mein Mami machen. Für mich war von Anfang an klar, dass es eine spezielle Torte sein muss, die nicht gleich um die Ecke beim Bäcker gekauft werden kann. Im Tiefkühler hatte ich noch Passionsfruchtpüree und Himbeeren aus Oma’s Garten. So schlug ich zwei Fliegen mit einer Klappe; ich hatte bereits die Zutaten für eine fruchtige Torte und in meinem Gefrierfach schuf ich platz.

Vielleicht noch eine kleine Anmerkung für die Nichttortenbäcker unter euch: Diese Torte ist eine eher zeitaufwändige Torte und ein wenig Tortenherstellerfahrung wäre sicherlich von Vorteil, aber den Mutigen unter euch traue ich das auch ohne Erfahrung zu. Und beim StopMotion Film seht ihr Schritt für Schritt, wie ich die Torte hergestellt habe. Also los, der nächste Grund eine Torte zu backen, steht bestimmt schon vor der Tür.

Zur Rose abkochen

Der Name „zur Rose abkochen“ entstand daraus, dass die Köche früher auf die Kelle gepustet haben. Bei 82°C zeichnete sich ein Rosenmuster auf der Kelle ab und die Creme war somit fertig gekocht. Aus hygienischen Gründen ist dies nicht zu empfehlen, darum nehme ich einen sauber gewaschenen Finger und ziehe einen Strich durch die Kelle. Bleibt der Strich, ist die Creme genügend abgekocht.

Hier noch ein kleiner Tipp: Falls ihr die Creme zu lange oder bei zu hoher Temperatur kocht, wird das Ei anfangen zu stocken. Passiert dies nur ganz leicht, ist dies nicht weiter schlimm und ihr könnt die Masse durch ein Sieb lassen. Habt ihr aber nur noch „Rührei“ in der Pfanne, müsst ihr noch mals von Vorne mit der Masse beginnen. (Immerhin könnt ihr dann süsses Rührei kosten.)

Himbeeren auf fester Himbeermouse

Passionsfrucht Creme

Für die Struktur

Mit den Tonkugeln habe ich eine Struktur auf der Tortenoberfläche erzeugt. Meine Überlegung war folgende: Mache ich eine Struktur gibt es später mit dem Himbeergelee eine unregelmässige Färbung. Mit dem Ergebnis bin ich noch nicht so ganz Zufrieden. Ich werde noch daran arbeiten.

Die Torte

Tortenstück




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Herzhafte Muffin

Diese pikanten Muffin sind wirklich der Hit. Ihr könnt sie als Aperogebäck servieren oder mit einem knackigen Salat als Hauptgang reichen. Am Besten mischt ihr den Grundteig und dann gibt’s für eure Kreativität keine Grenzen mehr. Ich präsentiere euch drei verschiedene Varianten. Der Grundteig reicht für 12 Muffinformen. Das Rezept findet ihr wie immer am Schluss des Artikels.

Muffin Grundteig

Geraffelter Käse für Grundteig

Muffin vor dem Backen

Herzhafte Muffin

Rezept zum Drucken